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ELISA MANIG

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ELISA MANIG
nichtsdestotrotz

5. April–17. Mai 2025

Eröffnung:
Freitag, 4. April 2025, 18-21 Uhr

Öffnungszeiten vom 2.–4. Mai:
Freitag: 11–21 Uhr, Samstag: 11–19 Uhr, Sonntag: 11–16 Uhr

 

ELISA MANIG, Bobble, 2025
Holz, Lack, Aluminium, Edelstahl (verchromt), Polymer-Ton
107 x 50 x 30 cm

 

Gurte, Griffe, Halterungen und Barrieren. In den aktuellen Arbeiten von Elisa Manig treffen scheinbar umgesetzte Sicherheitskonzepte auf fühlbare Begrenzungen und Einschränkungen – nur um im nächsten Moment als etwas ganz anderes entlarvt zu werden. Unsere Vorstellung von fließenden Abläufen, physikalischen Prozessen und Ordnungen wird mit den Objekten der Künstlerin immer wieder ausgehebelt. Was gerade noch vertraut und funktional wirkte, entpuppt sich als Illusion, die verzerrt, irritiert und auf humorvolle Weise empört. Im absurden Geräte-Universum von Elisa Manig werden wir auf unsere Erwartungen an und Ansprüche auf die Welt um uns herum zurückgeworfen, vor Herausforderungen gestellt und dazu gezwungen, noch einmal ganz neu zu denken; eine gute Übung für den Ernstfall...

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Elisa Manig lebt in Hamburg und ist 1987 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Bis 2011 begann sie ein Studium der Freien Kunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel, welches sie 2014 an der HfBK Dresden fortführte und 2018 als Meisterschülerin von Monika Brandmeier abschloss. Im selben Jahr erhielt sie das Sächsische Landesstipendium. Ihre Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen vertreten, u.a. im Kunstverein Meißen, in der Kunsthalle Wilhelmshaven, im Museum Bensheim oder im Museum Wilhelm Morgner, Soest. Werke von Elisa Manig wurden bereits von zahlreichen Sammlungen angekauft – u.a. von der Mercedes-Benz Art Collection. Auf der POSITIONS Berlin Art Fair 2020 hat Elisa Manig ihre Werke im Rahmen der kuratierten Sonderausstellung Academy POSITIONS by Berlin Hyp präsentiert und wurde dafür mit dem Berlin Hyp – Kunstpreis ausgezeichnet. Als Gewinnerin war sie im darauffolgenden Jahr mit einer Einzelausstellung auf der Messe vertreten. 2022 wurde sie im Rahmen der New Positions für eine geförderte Einzelschau auf der Art Cologne ausgewählt. Im selben Jahr bespielte sie solo einen Raum im Amtsalon Berlin und präsentierte ihre erste Einzelausstellung Schweben, stürzen, fliegen in der Galerie Jarmuschek + Partner. Darauf folgte u.a. eine große Ausstellung zusammen mit Regine Schulz im Kunstverein Schwerin. 2024 zeigte Jarmuschek + Partner freistehende Arbeiten von Elisa Manig auf einem Solo-Skulpturenplatz auf der Art Karlsruhe und der Kunstverein Heidenheim präsentierte Elisa Manig in einer Einzelschau.